AWO Kreisverband Wetterau e.V.
AWO Kreisverband Wetterau e.V.
Kalender - Atomuhr

100 Jahre Arbeiterwohlfahrt – 100 Kilometer durch die Wetterau

Arbeiterwohlfahrt feiert 100 jähriges Jubiläum im Dienst der Menschen

Die Arbeiterwohlfahrt im Wetteraukreis als starke Vereinigung von hilfsbereiten Menschen sichtbar machen. Das war Zweck des 100km-Laufs durch die Wetterau im 100. Jahr der Gründung der AWO.

Zehn Ortsvereine der Arbeiterwohlfahrt hatten rechnerisch je 10 Personen auf eine Strecke von jeweils einem Kilometer zu schicken. Mit dieser Aktion griff die AWO eine alte Tradition der Arbeitersportvereine auf: Den Menschen Gelegenheit zu bieten, sich an frischer Luft gemeinsam zu bewegen und Geselligkeit zu pflegen.

Gestartet wurde pünktlich am Samstag um 10:00 h am AWO-Wohnheim in Büdingen. Ale erster Staffelläufer ging Bürgermeister Erich Spamer auf die Strecke. Die Erste Stadträtin Henrike Strauch übergab nach rund 12 km den Staffelwimpel an Klaus Hühn vom AWO-Ortsverein Limeshain-Hainchen. Weiter ging es über Altenstadt zum Marie-Juchacz-Haus in Florstadt und von dort über den landschaftlich schön gelegenen R 4 nach Bad Vilbel. Bei km 31 in Niddatal-Assenheim übernahmen dann unsere AWO-Mitglieder aus Nidda Christine Jäger und Annegret Jäger den Staffelwimpel von Petra Becker. Ab KM 33 übernahm dann der OV Bad Vilbel den Staffelwimpel und führte ihn bis zum Niddaplatz in Bad Vilbel. Dort erwartete die Staffel bei schönen Wetter ein gut besuchtes Begegnungsfest mit den Bembel Blues Bub*innen aus Frankfurt mit CountrySwingPolkaBlues und CHORIOS MASSENHEIM CHOR & MORE.

Am Sonntag ging man dann um 10:00 h ab dem Sportplatz Bad Vilbel Massenheim erneut auf eine 50 km Strecke. 10 Läuferinnen hatte der AWO OV Massenheim in Richtung Karben-Kloppenheim geschickt. Weiter ging es dann über Nieder-Wöllstadt Richtung Europaplatz Friedberg, wo die Staffelläuferin vom AWO Vorsitzenden des Ortsvereins Friedberg Bernd Baier, sowie der Ersten Kreisbeigeordneten Stephanie Becker-Bösch, die gleichzeitig auch stellvertretende Vorsitzende des AWO-Bezirkes Hessen-Süd ist, in Empfang genommen wurde. Über Bad Nauheim Schwalheim ging es dann zum AWO-Lädchen in Ober-Mörlen, Dort ließ es sich der Bürgermeister der Stadt Butzbach, Michael Merle, auch AWO-Mitglied, nicht nehmen, die letzten 10 km der Tagesetappe zu übernehmen. Fast Punktegau mit dem Zeitplan erreichte dann der Schlussläufer das Ziel, die AWO Seniorenresidenz am Landgrafenschloss in der Innenstadt von Butzbach. Dort hatte der AWO OV Butzbach gegrilltes und Getränke organisiert, um den Abschluss des 100 km Jubiläumslaufes erfolgreich zu beenden.

An beiden Lauftagen hatten Mitglieder des Biker-Treffs aus Nidda-Geiß-Nidda die jeweiligen Läuferinnen und Läufer begleitet. Anhand der mitgestoppten Streckenkilometer konnte dann auch bestätigt werden, dass die Laufstrecke tatsächlich 100 km quer durch die Wetterau betrug.

Der AWO Kreisvorsitzende Reimund Becker zeigte sich beeindruckt, mit welcher Freude und Elan die Mitwirkenden Ortsvereine die beiden Jubiläumstage mitgestaltet haben. Auch wenn die einzelnen Läuferinnen und Läufer manchmal unbemerkt ihren Laufkilometer absolvierten, so war es doch gelungen, die Arbeiterwohlfahrt sichtbar zu machen. Sowohl am Abschlusstag des ersten Tages in Bad Vilbel, als auch am Abschlusstag des zweiten Tages in Butzbach saßen noch viele Menschen zusammen um das eine oder andere auszutauschen.

 

30.09.2019

100 Läufer/-innen laufen 100 km durch die Wetterau Arbeiterwohlfahrt feiert 100 jähriges Jubiläum im Dienst der Menschen

Die Arbeiterwohlfahrt begeht im Jahre 2019 ihr 100jähriges Bestehen. Der Kreisverband Wetterau hat sich etwas Besonderes einfallen lassen. Am Samstag, den 28. September 2019 und am Sonntag, den 29. September 2019 werden quer durch die Wetterau 100 Läufer und Läuferinnen auf eine 100 km-Strecke geschickt, für jeder Jahr des Bestehens wird 1 km gelaufen. Jede/r Läufer und Läuferin übernimmt hierbei 1 km, was auch nicht so sportlich Aktiven entgegenkommen sollte.

Ziel ist es hierbei die Arbeiterwohlfahrt im Jubiläumsjahr sichtbar zu machen. Zwar hat sich seit 1919 einiges geändert, dennoch sind viele unserer Mitmenschen von Armut bedroht bzw. leben in Armut. Die Schere zwischen Arm und Reich geht leider trotz unseres vermeintlichen Wohlstandes weiterhin auseinander.

Gestartet wird am Samstag um 10 Uhr am AWO-Wohnheim „Haus am Dohlberg“, Am Nußgraben 38 in Büdingen. Sodann geht es in Richtung Limeshain-Hainchen zum Dorfladen „Alte Schule“,Lindheimer Straße 6. Als nächste Station erwartet uns das AWO-Sozialzentrum „Marie-Juchacz-Haus“, Herbert-Rüfer-Straße 3 in Florstadt. Von dort geht es dann überwiegend über den Radweg R 4 zum Endpunkt des ersten Lauftages am Niddaplatz in Bad Vilbel. Dort wartet gegen 15 Uhr der Ortsverein Bad Vilbel mit einem umfangreichen Programm, mit Ständen und Live-Musik mit den Bembel Blues Bub*innen aus Frankfurt mit CountrySwingPolkaBlues und CHORIOS MASSENHEIM CHOR & MORE.

Am Sonntag startet dann die Wetterauer Lauftour um 10:00 h an der KiTA Auenland, Homburger Straße 185, in Bad Vilbel-Massenheim. Weiter geht es nach Karben-Kloppenheim, Am Schloß 25 und von dort zum Europaplatz in der Kreisstadt Friedberg. Der nächste Anlaufpunkt wird das Bürgerhaus in Bad Nauheim-Schwalhein, Edelweißstraße, sein. Von dort geht es zum AWO-Lädchen, Frankfurter Straße 17, Ober-Mörlen. Die letzte Etappe des Jubiläumslaufs führt uns dann zum Schloßplatz Butzbach. Dort erwartet gegen 16:40 h der Ortsverein Butzbach den Zielläufer bzw. die Zielläuferin, und wird sich um das leibliches Wohl der hoffentlich zahlreichen Gäste kümmern.

Die gesamte Strecke an beiden Tagen wird überwiegend auf Radwegen gelaufen. Der Biker-Treff, Geiß-Nidda, wird dankenswerter Weise an beiden Tagen den Läufer/die Läuferin mit 2 Radfahrern begleiten.

Trotz vieler Mitglieder in den Ortsvereinen der AWO-Wetterau ist die Zahl 100 Läufer-/innen auf eine Strecke zu bringen eine große Herausforderung. Noch sind nicht alle Streckenabschnitte zugeteilt. Wenn auch Sie Interesse an einer Teilnahme haben, nur Mut. Gerne nehmen wir noch namentliche Meldungen entgegen (Telefonisch unter: Vorsitzender des AWO Kreisverbandes Wetterau e.V. Reimund Becker 0151 53085677 oder per Mail unter info@awo-kreisverband-wetterau.de).

Können alle sich für das Gemeinwohl engagieren?

80 Expert*innen diskutierten am 29. August in Frankfurt unter der Schirmherrschaft des hessischen Sozial- und Integrationsministers Kai Klose, wie Vielfalt in den Freiwilligendiensten möglich gemacht werden kann. Bis zu 8000 junge Menschen leisten jährlich hessenweit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD). Sie unterstützen soziale und kulturelle Einrichtungen und sammeln dabei praktische Erfahrungen. Typischerweise handelt es sich bisher um Abiturient*innen, die den Freiwilligendienst zwischen Schule und Studium als persönliches und berufliches Orientierungsjahr zu nutzen wissen. Menschen mit einer Behinderung oder Beeinträchtigung, Personen mit geringen Deutschkenntnissen oder niedrigem Schulabschluss – aus diesen Gruppen ergreifen demgegenüber nur wenige die Chance, die ein Freiwilligendienst bietet. Über 30 anerkannte Träger der Freiwilligendienste in Hessen, die sich in einer Landesarbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben, möchten dies ändern und ihr Angebot inklusiver ausrichten.

Im Eröffnungsvortrag der Fachtagung im Saalbau Nied stellte der Inklusionsaktivist Constantin Grosch die zentrale Frage, wer sich anpassen soll – die betroffene Person mit besonderen Bedarfen oder die Gesellschaft, indem sie auf diese Bedarfe eingeht. Im Hinblick auf bürgerschaftliches Engagement wies er darauf hin, dass nicht nur Teilhabe, sondern auch Teilgabe ein wichtiges menschliches Bedürfnis ist: Die Möglichkeit, selbst etwas zur Gesellschaft beitragen zu können.

Er forderte dazu auf, in Handlungssträngen zu denken: Was benötigt eine bestimmte Person von Anfang bis Ende, um ihren Freiwilligendienst leisten zu können? Eine Rampe im Eingangsbereich nützt nichts, wenn keine Behindertentoilette vorhanden ist. Eine Website in leichter Sprache ist ein falsches Versprechen, wenn Mitarbeiter*innen unfähig sind, entsprechend verständlich zu kommunizieren. Um realisierbare Wege zu finden, rät Grosch dazu, die Betroffenen offensiv mit einzubeziehen. Die seien durch ihre Alltagsbewältigung ohnehin zu Expert*innen für kreative und ressourcenschonende Lösungen geworden: „Wer sich für einen Freiwilligendienst meldet, hat sich vorher schon Gedanken gemacht, wie das gehen kann.“

In der Podiumsdiskussion knüpfte Roisin Keßler hier an und berichtete, wie sie als Rollstuhlfahrende ihren Freiwilligendienst erlebt hat. Die Studierende der Kulturpädagogik hatte 2016/17 ein FSJ Kultur absolviert. Sie erzählte, dass die erste Herausforderung bereits darin bestand, eine geeignete Einsatzstelle zu finden. Nirgendwo fand sie damals einen Hinweis darauf, welche Einrichtungen barrierefrei waren. So musste sie sich auf gut Glück bewerben. Sie erfuhr bei den pädagogischen Fachkräften ihres Trägers, die sie schließlich das Jahr über begleiteten, aber auch ehrliches Bemühen und Lernbereitschaft. Gleich zu Anfang habe sie dazu aufgefordert, ihr ganz offen Fragen zu stellen und damit Berührungsängste abzubauen. Dieselben Fragen immer wieder zu beantworten, koste manchmal viel Geduld. Es sei aber notwendig, um Verständnis zu schaffen und Veränderungsprozesse anzustoßen.

Mit ihr beratschlagten Maren Müller-Erichsen, die Beauftragte der Hessischen Landesregierung für Menschen mit Behinderung, und Isil Yönter vom hessischen Landesausländerbeirat, welche Vorteile ein FSJ oder BFD für bestimmte Personengruppen haben kann und welche Rahmenbedingungen für inklusivere Freiwilligendienste nötig sind. Zugewanderte etwa können davon profitieren, in Berührung mit Fachsprache und Berufskultur zu kommen.

Ein schwerwiegendes Hindernis für Menschen mit Assistenzbedarf ist es, dass es hierauf im Gegensatz zu schulischen und berufsbildenden Maßnahmen keinen regelhaften Anspruch im Freiwilligendienst gibt. So ist bereits die Teilnahme an den vorgeschriebenen Bildungstagen zum Beispiel für eine gehörlose Person schwierig. An diesem Punkt ist die Politik aufgefordert, endlich die UN-Behindertenrechtskonvention umzusetzen und individuell Assistenz unabhängig vom Lebensabschnitt zu gewährleisten.

Lisa Wegener, Leiterin der Freiwilligendienste des Internationalen Bundes Kassel, machte auf die Herausforderung aufmerksam, genügend Einsatzstellen für das Anliegen Inklusion zu gewinnen. Dort begegnet ihr die Sorge, dass die Anleitung der Freiwilligen aufwändiger wird. Das hiermit betraute Personal benötigt dementsprechend Unterstützung in Form von Schulungen und Beratung. Aber auch die pädagogischen Fachkräfte der Träger müssen sich fortbilden, um Freiwillige inklusiver zu begleiten. Um dies umzusetzen, sind eine angemessene staatliche Förderung und ein besserer pädagogischer Betreuungsschlüssel notwendig.

Am Fachtag nahmen neben Vertreter*innen von Trägern, Einsatzstellen und zuständigen Ministerien auch Mitarbeiter*innen von fachverwandten Beratungsstellen sowie einige Freiwillige teil. Nachmittags tauschten sie in vier themenspezifischen Workshops Best-Practice-Beispiele aus und nahmen Anregungen aus Bereichen wie der schulischen Inklusion auf. Das Catering wurde passend zum Thema vom ‚Lernbetrieb Frankfurt am Main - Inklusionsprojekt im Gehörlosenzentrum‘ angeliefert.

 

Als Ergebnis der aufschlussreichen Vorträge, Diskussionen und Workshops stand fest, dass Inklusion ein andauernder Prozess ist – und das auch sein soll. Die hessischen Freiwilligendienste haben sich auf den Weg gemacht. Es ist beabsichtigt, die Inklusionsbestrebungen zukünftig durch eine Fachstelle bei der Landesarbeitsgemeinschaft voranzutreiben.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Freiwilligendienste Hessen ist der Zusammenschluss von über 30 Trägern der Freiwilligendienste in Hessen. Das Spektrum der Träger reicht von der Hessischen Sportjugend bis hin zu kirchlichen und anderen Trägern der freien Wohlfahrtspflege.

Eine Liste aller Träger findet sich hier: http://www.fsj-hessen.de/einsatzbereiche/traeger

Die Träger sind zuständig für die pädagogische Begleitung der Freiwilligen im FSJ und BFD. Die Landesarbeitsgemeinschaft setzt sich für einen qualitativen und quantitativen Ausbau der Freiwilligendienste in Hessen ein und möchte zivilgesellschaftliches Engagement stärken. Besonders inklusive Ansätze sind ihr wichtig. Bei einem Träger ist für die Landesarbeitsgemeinschaft eine Koordinationsstelle für den Freiwilligendienst für Geflüchtete eingerichtet, die vom Land Hessen gefördert wird.

Die Landesarbeitsgemeinschaft Freiwilligendienste ist Ansprechpartnerin für Ministerien und Fraktionen, bietet Fortbildungen für die pädagogischen Mitarbeitenden der Träger an und arbeitet bundesweit u.a. mit dem Bundesarbeitskreis FSJ zusammen.

09.09.2019

 

FSJ und BFD bei der AWO –  awo-freiwillich.de komplett überarbeitet und mit allen wichtigen Informationen 

Das Aktionsjahr der AWO Freiwilligendienste unter dem Motto „Erfahrung für die Zukunft“ nahm die AWO zum Anlass, ihre Webseite zu den Freiwilligendiensten www.awo-freiwillich.de komplett neu zu gestalten.

 

„Die Seite bietet vielfältige Einblicke in die praktische Arbeit der Freiwilligen und die begleitenden Seminare, in denen 2019 die politische Bildung besonders im Vordergrund stehen wird. Es werden in den kommenden Wochen und Monaten weitere Beiträge hinzukommen“, erklärt der Vorsitzende Reimund Becker.

 

Im Bereich A-Z stehen alle Informationen zum FSJ und BFD übersichtlich gebündelt zur Verfügung – auch in einfacher Sprache. Freie Plätze lassen sich ganz einfach in der Einsatzstellenbörse finden. Hier kann man nach gewünschtem Ort und Einsatzbereich suchen und sieht sofort, ab wann der Platz frei und wer die zuständige Ansprechperson ist.

 

Im Aktionsjahr anlässlich des 100. Geburtstages der AWO beschäftigen sich die Freiwilligen in den Seminaren insbesondere mit den Themen soziale Gerechtigkeit und Solidarität. Zu der Frage, wie eine sozial gerechtere Welt in 10 Jahren sein sollte und was sie selbst dazu beitragen können, setzen sie eigene Projekte um und präsentieren die Ergebnisse auf der Webseite.

 

Bei der AWO engagieren sich jedes Jahr bundesweit fast 5.000 Freiwillige im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst. Die Freiwilligen helfen zum Beispiel in Kitas, bei der Betreuung in Ganztagsschulen und Horten oder in der Behinderten- und Altenhilfe. Die neue Webseite der AWO Freiwilligendienste: www.awo-freiwillich.de

25.03.2019

AWO fordert Abschiebestopp nach Afghanistan und kritisiert erneuten Abschiebeflug

Anlässlich des erneuten Abschiebefluges nach Afghanistan erklärt Michael Albers, Fachbereichsleiter bei der AWO Hessen-Süd:

 

„Wir lehnen weiterhin Abschiebungen in das Bürgerkriegsland Afghanistan ab. Aus unserer Sicht ist das unverantwortlich und gefährdet Menschenleben. Deutschland darf nicht in Länder abschieben, in denen Menschen schwere Menschenrechtsverletzungen drohen. Daher halten wir an unserer Forderungen nach einem Abschiebestopp weiter uneingeschränkt fest. Die Hessische Landesregierung soll ihre Möglichkeiten ausschöpfen und sich nicht weiter an Abschiebeflügen nach Afghanistan beteiligen“.

 

Albers bezieht sich bei der Einschätzung der Lage in Afghanistan auf wiederholte Medienberichte über Gewaltverbrechen und Terrorismus in Afghanistan sowie Beobachtungen von Nichtregierungsorganisationen. „Die Sicherheitslage bleibt weiterhin unberechenbar. Das Land ist nicht sicher“, fasst Albers die Berichte zusammen.

Diese Einschätzung teilen offenbar auch andere EU-Staaten, wie etwa Deutschlands Nachbar Frankreich: Abschiebungen nach Afghanistan findet dort in der Regel nicht statt[1].

 

[1] (Quelle: Deutschlandfunk: https://www.deutschlandfunk.de/afghanische-fluechtlinge-in-frankreich-flucht-vor-der.1773.de.html?dram:article_id=443791)

 

 

Pressekontakt:         Swen Klingelhöfer

                                    Pressesprecher AWO Hessen-Süd

                                    Büro: 069 42009-126 / Mobil: 0160 8846833

E-Mail: Swen.Klingelhoefer@awo-hs.org

 

Über die AWO Hessen-Süd:

Die AWO Hessen-Süd ist ein Spitzenverband der Freien Wohlfahrtpflege mit rund 17.000 Mitgliedern in 19 Kreisverbänden und 200 Ortsvereinen.

Sie unterhält an rund 100 Standorten in Mittel- und Südhessen sowie im Rhein-Main-Gebiet Betriebe und Einrichtungen der Altenhilfe, der Kinder-, Jugend-, Frauen- und Familienhilfe sowie der Behindertenhilfe mit rund 3.500 Beschäftigten.

 

Generalbevollmächtigter der AWO Hessen-Süd und ihrer Gesellschaften ist Torsten Hammann.

 

Die AWO Hessen-Süd ist ein wertegetragener Verband. Leitsätze und Leitbild sind Grundlage für das eigene Handeln. Die Grundwerte der AWO lauten Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

Mehr über die Leitsätze und Geschichte der AWO Hessen-Süd erfahren Sie unter www.awo-hs.org/ueber-uns/geschichte-leitsaetze-der-awo/

 

Gegründet wurde die Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Jahr 1919 von Marie Juchacz. Juchacz war eine deutsche Sozialreformerin, Sozialdemokratin und Frauenrechtlerin. Als erste Frau sprach sie in einem deutschen Parlament. Ihr Einsatz für das Frauenwahlrecht gilt als Meilenstein der Gleichberechtigung.

Seniorentreff der AWO Hainchen wieder gut besucht

Die Tische im DGH Hainchen waren wiederum liebevoll vom Betreuungsteam um Ingeborg Hühn hergerichtet worden und fanden große Anerkennung bei den 49 Besuchern des Seniorentreffs.Es gab kleine Weihnachtsgeschenke und selbst hergestellte Hagebuttenmarmelade für die Seniorinnen und Senioren. Bürgermeister Adolf Ludwig drei Kisten Rotwein mit, die etwa den Jahresbedarf decken und bedachte die ehrenamtzlichen Helfer*innen mit Blumensträußen und Sekt und sprach herzliche Worte des Dankes an die Ehrenamtlichen. Frau Pfarrerin Renate Schubert war wie jedes Jahr ebenfalls anwesend und sprach einfühlsame Worte über die anstehende Weihnachtszeit. Der Hainchner Kindergarten kam auch vorbei und trug zur Freude der Besucher einige Lieder vor.

Nach Kaffee und selbstgebackenen Kuchen traten die Mundharmonikaspieler in Aktion und es wurde etliche Ständchen für die Geburtstagskinder gespielt und kräftig mitgesungen. Zum Schluss gab es noch gebratene Wildbratwürtschen, die unser 2. Vorsitzender und Jagdpächter Reiner Heberer selbst hergestellt hat. Seine Ehefrau Margit half kräftig mit, dass die Würste auch richtig gebraten und serviert worden sind.

 

04.12.2018

Gutschein für jeden Haushalt über 5,00 Euro für den Dorfladen in Hainchen 

Reimund Becker, AWO Kreisvorsitzender Liane Rieck (Mitarbeiterin) Anny Rahn-Walaschewski, stv. Leiterin des Diakonischen Werkes Tanja Roß (Mitarbeiterin) Ingeborg Hühn – AWO Vorstand Hainchen Klaus Hühn – AWO Vorsitzender Hainchen

 

 

Das Diakonische Werk Wetterau betreibt den Dorfladen Alte Schule n Hainchen. Das Diakonische Werk Wetterau ist die regionale Vertretung des Wohlfahrtsverbands Diakonie.

Es bietet ein breites Spektrum von Diensten und Einrichtungen für Menschen in persönlichen Krisen, in schwierigen Lebenslagen, in ungerechten und ungleichen Verhältnissen an. Schwerpunkte sind Beratungsdienste und gemeindepsychiatrische Einrichtungen zur Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft und am Arbeitsleben in allen Regionen des Wetteraukreises. Die Einrichtungen arbeiten mit an der Verwirklichung von Inklusion, auch in den eigenen Institutionen. Die Entwicklung und Erprobung neuer Wege in der Sozialarbeit sind mitbestimmend für die Gestaltung seiner Arbeit.

Hierzu gehört u.a. der Betrieb verschiedener Dorfläden, in denen auch Menschen mit Behinderungen beschäftigt werden. Die Diakonie gehört zur LIGA der freien Wohlfahrtspflege und ist mildtätig und gemeinnützig tätig.

 

Der Dorfladen ist im Ensemble Dorfgemeinschaftshaus und  Senioren-Dependance  integriert und versorgt die Bevölkerung mit den für den täglichen Bedarf notwendigen Lebensmitteln. Er ist insbesondere für die nicht mehr mobilen älteren Einwohner eine wichtige Einrichtung zur Sicherung der Lebensmittelversorgung. Außerdem hat der Dorfladen sich zum Treffpunkt für diesen Personenkreis entwickelt, denn bei den angebotenen Kaffee- und Frühstücksmöglichkeiten, dem monatlichen  Mittagstisch und Strickkreis ist der Dorfladen auch ein Begegnungs- und Kommunikationsort für Hainchen geworden.

Der Betrieb eines Dorfladens ist wirtschaftlich schwierig und wird durch das Diakonische Werk Wetterau bezuschusst. Für uns als Arbeiterwohlfahrt ist es aber wichtig, dass der Dorfladen weiterhin besteht, damit gerade die älteren Menschen eine Einkaufsmöglichkeit vor Ort haben und der Kommunikationspunkt erhalten bleibt.

Die Arbeiterwohlfahrt war sich im Ortsvereins- und Kreisvorstand einig, den Dorfladen mit einem in der Adventszeit in jeden Haushalt verteilten Einkaufsgutschein über 5,00 Euro zu unterstützen und einen in der Wohlfahrtspflege tätigen Verband zu entlasten.

Die durchnummerierten Gutscheine waren bis zum 31.01.2018 einzulösen. Es wurden 183 Gutscheine im Wert von 915,- Euro im Dorfladen eingelöst.  

 

15.02.2018

Die AWO Hessen-Süd feierte ihren 70. Geburtstag

Mit einem Fest für die ganze Familie hat die AWO am Sonntag (27.8.) ihren 70. Geburtstag gefeiert. Auf dem Wiesengrundstück neben dem AWO Sozialzentrum Degerfeld gab es für kleine und große Gäste einiges zu entdecken.

 

Den Beginn machte Willy Jost, der Vorsitzende der AWO Hessen-Süd. Er verwies in seiner Eröffnungsrede auf die Entwicklungen der Arbeiterwohlfahrt in Hessen und im Besonderen der AWO Hessen-Süd, deren Tätigkeitsgebiet von Viernheim an der Bergstraße bis Lauterbach im Vogelsberg reicht.

 

Während die AWO Hessen-Süd in den ersten Jahren ihrer Gründung sehr aktiv im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe war, verstärkte sich das Engagement der rund 53.000 Mitglieder um den Bereich der Altenhilfe. Fast 6.000 Menschen engagierten sich um 1950 für die AWO Hessen-Süd ehren- und hauptamtlich in einer der damals 17 Einrichtungen. Auf die Wiederaufbauphase, die gegen Ende der 50er Jahre abgeschlossen war, folgte eine Zeit der Festigung und des Ausbaus. Einen Höhepunkt des ehrenamtlichen Engagements erlebte die AWO Ende der 1970er Jahre, als binnen zwei Jahre über 4.000 Veranstaltungen, mit rund 370.000 Teilnehmern gezählt wurden.

 

In den folgenden Jahren verstärkte sich auch das professionelle Engagement der Arbeiterwohlfahrt Hessen-Süd: 1980 zählte man im Bereich der Pflege schon rund 900 Plätze. Nach der Jahrtausendwende erweiterte sich die AWO Hessen-Süd und umfasst heute auch den Bereich der Behindertenhilfe, der Migrationsberatung, Freiwilligendienste und Kurberatung. 18.000 Mitglieder zählt die AWO Hessen-Süd heute, rund 3.000 Menschen haben bei ihr einen Arbeitsplatz.

 

Torsten Hammann, seit 2016 Generalbevollmächtigter der AWO Hessen-Süd und ihrer Gesellschaften, erinnerte in seiner Rede an das Leitmotiv „Hilfe zur Selbsthilfe“ der Arbeiterwohlfahrt, welches sich wie ein roter Faden durch alle Zeiten zieht: „Die Arbeiterwohlfahrt will mit ihrem Engagement dazu beitragen, dass Menschen, die in Not geraten sind, die Möglichkeiten an die Hand bekommen, sich selbst aus dieser Situation zu lösen. Der Mensch wird nicht in eine Abhängigkeit getrieben, er wird stattdessen in die Lage versetzt, sein Problem selbst anzupacken“, so Hammann.

 

Hauptrednerin auf dem Wiesengrundstück in Butzbach war die Generalsekretärin der SPD Hessen und Landtagsabgeordnete Nancy Faeser. Sie sprach die Leistungen der AWO gerade während der Zeit, als viele Menschen nach Hessen flüchteten, an. Die AWO habe sich als Helferin in einer Notsituation bewährt und trägt heute noch maßgeblich dazu bei, dass Integration gelinge. Faeser, die selbst langjähriges Mitglied bei der Arbeiterwohlfahrt ist, bedankte sich aber auch bei den vielen anderen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen bei der AWO. Sie machen eine hervorragende Arbeit. Aus ihrer Sicht habe dieses Engagement mehr gesellschaftliche Beachtung verdient.

 

Den Tag über gab es mehrere musikalische Einlagen. Den Anfang machte die AWO Trommelgruppe aus Gießen, die mit rhythmischen Klängen für gute Stimmung sorgte. Das besondere an der Gruppe ist, dass es sich um nach Deutschland geflüchtete junge Menschen handelt. In einem berührenden Beitrag bedankte sich die Gruppe bei der AWO für die Chancen und Möglichkeiten, aber auch die Sicherheit und Herzlichkeit, die sie hier vorgefunden haben. Ein anderer musikalischer Beitrag kam von den AWO Disharmonikern, eine Chor-Gruppe aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg. Sie luden mit bekannten Arbeiterliedern zum Mitsingen ein. Am Nachmittag unterhielt die Odenwälder Rockabilly-Band „The Riwwels“ die Gäste.

 

An verschiedenen Stationen gab es Spiel und Spaß für große und kleine Gäste. So konnte man beim Kistenstapeln seinen Mut unter Beweis stellen, eher ganz junge Gäste freuten sich über die Hüpfburg und das Kinderschminken. An einigen Ständen konnten die Besucher mehr über die Angebote der AWO kennen lernen. Ehe man sich versah, endete der Tag auf der AWO-Wiese. Die AWO Hessen-Süd zeigte sich zufrieden: „Es war ein schöner Geburtstag“, so Vorsitzender Willy Jost.

Finanzielle Hürden auf dem Weg zum Realschulabschluss abbauen

AWO bietet ab sofort zinsloses Ausbildungsdarlehen für den Realschulabschluss an

 

Vor einiger Zeit stand mit einem Hauptschulabschluss noch eine Vielzahl an Ausbildungsberufen offen. Heute sind es im Vergleich deutlich weniger Ausbildungsberufe, für die ein Hauptschulabschluss ausreichend ist. Immer häufiger muss es mindestens der Realschulabschluss sein, um die Ausbildung beginnen zu können. Das hat deutliche Auswirkungen: nur noch jeder zweite Hauptschüler schafft laut DGB direkt den Sprung von der Schule in die Ausbildung. Den Realschulabschluss kann man aber auch nachträglich erreichen und sich damit bessere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt sichern.

 

Die AWO Bildungs- und Beratungsdienste Rhein-Main bieten seit 2013 einen einjährigen Realschulabschlusskurs an. Die Kursteilnehmer werden in allen prüfungsrelevanten Fächern von qualifizierten Lehrkräften unterrichtet und nehmen an der hessenweit zentralen Realschulabschlussprüfung teil. Darüber hinaus unterstützen und beraten die pädagogischen Mitarbeiter der AWO Jugendberufshilfe und bei Bedarf auch die Mitarbeiter des AWO Jugendmigrationsdienstes der Bildungs- und Beratungsdienste die Schüler bezüglich Praktikums-, Ausbildungs- oder weiterer Schulplatzsuche sowie bei Alltagsproblemen.

 

Der Realschulabschlusskurs ist allerdings kostenpflichtig. Es fallen 275 Euro pro Monat und eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von 200 Euro für Unterrichtsmaterial und Betreuungskosten an. „Allerdings scheitert die gewünschte Teilnahme oft an den begrenzten finanziellen Möglichkeiten der Interessenten“, sagt Michael Albers, Geschäftsführer der AWO Bildungs- und Beratungsdienste Rhein-Main. Gerade junge Menschen in Bedarfsgemeinschaften bzw. im Arbeitslosengeld-II-Bezug können 275 Euro pro Monat kaum aufbringen, beobachtet die AWO.

 

„Wir haben nun reagiert und bieten den Betroffenen ein zinsloses Darlehen an", so Albers. 150 Euro als monatlicher Beitrag muss demnach der Teilnehmer zahlen, der Restbetrag von 125 Euro pro Monat kann dann in Raten innerhalb eines Jahres nach Kursende gezahlt werden.

 

„Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die jungen Menschen regelmäßig und engagiert am Unterricht teilnehmen und Lernfortschritte erzielen", erklärt Albers.

 

Interessenten an dem noch im September startenden Realschulabschlusskurs erfahren bei der AWO Jugendberufshilfe unter Tel.: 069 3085805-16 oder frankfurt.jbh@awo-hs.org alles Weitere. Ansprechpartnerin ist Frau Schulz.

 

Die AWO bietet den Realschulabschlusskurs derzeit in Frankfurt und Dietzenbach an.

 

Spenden für Teilstipendien für finanziell benachteiligte junge Menschen sind ebenfalls möglich und werden gerne entgegengenommen. Nähere Informationen gibt die Einrichtungsleitung der AWO Bildungs- und Beratungsdienste, Frau Ringeisen, unter Tel.: 069 3085805-15 oder hannelore.ringeisen@awo-hs.org.

 

06.09.2017

Die Arbeiterwohlfahrt Hessen-Süd feiert ihren 70. Geburtstag und macht ein Fest für die ganze Familie! Los geht es um 11.00 Uhr auf der AWO-Wiese neben dem AWO Sozialzentrum Degerfeld (Johann-Sebastian-Bach-Str. 26)! Hier freut sich die AWO, dass Nancy Faeser MdL, Generalsekretärin der SPD Hessen, selbst langjähriges AWO Mitglied, die Festrede halten wird. 

 

Musik kommt an diesem Tag u.a. von „The Riwwels“, die wieder für gute Live-Musik sorgen werden. Nicht fehlen werden an diesem Tag die AWO Trommelgruppe und der AWO Chor!

 

Für die Kleinen gibt es unter anderem das AWO Spielmobil mit Hüpfburg, Kinderschminken und für alle Mutigen geht es in die Höhe beim Kistenstapeln.

 

Über den ganzen Tag gibt es Leckeres vom Grill, kühle Getränke, eine „AWO-Bowle“ und Waffeln. Ein internationaler Mittagstisch fehlt ebenso wenig, wie ein Kuchenbuffet und Kaffee! Der Eintritt ist frei.

 

AWO Online-Pflegeberatung startet mit einem Chat-Beratungsangebot

 

Die AWO Pflegeberatung stellt ein weiteres Beratungsangebot zur Verfügung: ab dem 01. August 2017 haben Ratsuchende die Möglichkeit zusätzlich zur Telefonberatung und zur Email-Beratung ein Chat-Beratungsangebot in Anspruch zu nehmen. Die neue Chatberatung findet nach Terminvereinbarung statt. Der Ratsuchende bleibt dabei anonym.

 

Die AWO Online-Pflegeberatung bietet feste Termine für eine Chat-Beratung an. Diese festen „Online-Sprechzeiten“ werden an den Tagen Montag bis Freitag, im Zeitraum zwischen 9.00 Uhr und 17.30 Uhr vergeben. Ratsuchende können sich über die Internetplattform www.awo-pflegeberatung.de für einen Termin anmelden oder einen weiterführenden Chat-Termin während einer Email-Beratung vereinbaren

 

Vor allem pflegende Angehörige sind durch ihre Pflegeverpflichtungen oft ortsgebunden. Für diese Gruppe sind telefonische oder online Beratungsangebote, wie sie die Chat-Beratungen darstellen, von hoher Bedeutung. Das neue Angebot der AWO ist ebenfalls kostenfrei.

Eine telefonische Beratung ist weiterhin über die kostenlose Rufnummer 0800 60 70 110 möglich.

 

31.7.2017

Die AWO Kampagne zur Bundestagswahl 2017

Im September 2017 wird der 19. Deutsche Bundestag gewählt und er steht vor großen Herausforderungen. Einerseits sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen so gut wie seit langem nicht mehr.Andererseits profitieren viele Menschen nicht von diesen positiven Entwicklungen. Die zunehmende Ungleichheit untergräbt den Zusammenhalt in der Gesellschaft und entlädt sich in einem Zulauf zu politischen Extremen. Angesichts dieser Entwicklungen wird es Aufgabe der Politik in der kommenden Wahlperiode sein, das verloren gegangene Vertrauen der Menschen in den demokratischen und sozialen Rechtsstaat wieder zurückzugewinnen.

Bei der AWO Integra ein Freiwilliges Soziales Jahr starten

 

Erbach/Frankfurt, 11. Mai 2017

 

Bei der AWO Integra besteht noch die Möglichkeit ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) zu absolvieren. Die Freiwilligendienste sind eine optimale Orientierungsmöglichkeit nach der Schulzeit, eine Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zu stärken und sich sozial zu engagieren und damit anderen Menschen zu helfen. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit an interessanten Seminaren und Workshops teilzunehmen und sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen. Jedes Jahr absolvieren rund 240 Menschen ein FSJ oder engagieren sich im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes bei der AWO Hessen-Süd an den verschiedensten Einsatzstellen.

 

Weitere Informationen über die Möglichkeiten und den Ablauf erhalten alle Interessenten bei Herrn Arnold (06062-94402505) oder Herrn Birkenstock (06062-94402310). Darüber hinaus gibt es unter www.awo-hs.org/freiwilligendiensteeine Informationsseite der AWO Hessen-Süd.

 

Die AWO Hessen-Süd ist ein Spitzenverband der freien Wohlfahrtpflege mit rund 18.000 Mitgliedern in 19 Kreisverbänden und 200 Ortsvereinen.

 

 

Sie unterhält an rund 100 Standorten in Mittel- und Südhessen sowie dem Rhein-Main-Gebiet Betriebe und Einrichtungen der Altenhilfe, der Kinder-, Jugend-, Frauen- und Familienhilfe sowie der Behindertenhilfe mit rund 3.000 Beschäftigten.

AWO Büdingen: Seit über 60 Jahren 1. Mai an der Leohütte

Der Vorstand der AWO Büdingen freut sich über den Besuch der Bundestagsabgeordneten Bettina Müller, SPD, 1. Stadträtin Henrike Strauch sowie Sozialausschussvorsitzende Sieglinde Huxhorn-Engler, SPD.

Die Maifeier im Büdinger Wald hat Tradition. Mal “einfach so” treffen? – Eine gute Gelegenheit dafür ist die AWO-Maifeier an der Leohütte. Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) lud wie jedes Jahr am 1. Mai dazu ein. Wanderer, Radfahrer - also die ganze Familie - konnten sich ab 11 Uhr auf Würstchen, Steaks, unsere beliebte Erbsensuppe und gekühlte Getränke freuen. Zur Kaffeezeit gab es selbstgebackenen Kuchen und Kaffee. Morgen noch Sonne, ab eins dann leider Regen. Danke, an alle die uns besucht haben. Nächstes Jahr scheint wieder den ganzen Tag die Sonne. Vielen Dank auch an unsere Helferinnen und Helfer und unsere Kuchenspender. Und die Musik war auch super. Danke Sound of Büdingen! 

 

02.05.2017

Mitgliederversammlung:            AWO Hainchen ehrt Mitglied

Vorsitzender Klaus Hühn begrüßte am 9.3.2017 die zahlreich erschienenen Mitglieder sowie den Syrische Flüchtling Abdusalam, der den Verein an diesem Abend unterstützte.

Besonders wurden Rainer und Annette Egold als neue Mitglieder begrüßt, wobei Rainer schon viele Jahre bei der AWO Himbach engagiert war.

Heinz Wagner wurde für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.Das beigefügte Foto zeigt v. l. den stellvertretenden Vorsitzen Dieter Albrecht, Heinz Wag-ner und den Vorsitzenden Klaus Hühn.

    

Der Vorsitzende berichtete, dass Schwerpunkt der Tätigkeit wiederum die Seniorenarbeit war. Der monatliche Treff im DGH wird weiterhin sehr gut besucht. Im Durchschnitt kommen 45 – 50 Personen. Die Mundharmonika-Gruppe spielt u. a. Geburtstagsständchen, es wird viel gesungen. Senioren bringen Beiträge, erzählen Witze, einer zeigte kürzlich einen Videofilm über einen Ausflug und es gibt Vorlesungen in Mundart. Es nehmen regelmäßig 3-5 Personen aus dem Pflegeheim teil, die abgeholt und zurückgebracht werden.

Ingeborg Hühn, Elke Henrich und die ein oder andere Seniorin spenden oder backen die Kuchen. Durch diese Arbeit verbunden mit den Spenden aus dem Sparschwein und Kuchenspenden werden die Kosten des Seniorentreffs minimiert. Bei den Kaffeefahrten übernimmt die AWO einen Teil der Buskosten. An Ostern und im Advent bekommen die Senioren kleine Geschenke. Es wurden eine Kaffeefahrt mit Modenschau nach Haibach sowie zwei weitere Senioren-Kaffeefahrten durchgeführt.

 

Als Besonderheit wurde unserem Verein kostenlos ein Klavier überlassen. Es wurde auf Kosten der AWO optisch aufgearbeitet und von dem Büdinger Klavierbauer Mc Carty gestimmt. Bei der Übergabe an das Pflegeheim gab Herr Mc Carty dann gleich zur Freude der Bewohner und des Personals ein längeres Ständchen.

 

Weitere Aktivitäten waren:

  • Vereinsausflug am 08.06.2016 nach Kassel-Wilhelmshöhe zu den Wasserspielen
  • 08.11.2016 Gänseessen im Seniorentreff
  • 26.11.2016 Teilnahme am Hainchner Weihnachtsmarkt mit Kaffee und Kuchen und   einer gut bestückten Tombola
  • Vorweihnachtszeit Besuch Minderbemittelter
  • 13.12.2015 Bewirtung bei der Seniorenweihnachtsfeier der Gemeinde mit ca. 20 Helfern unter der Leitung Heidi Schmidt

 

Die Kassiererin Ingeborg Hühn berichtete von einer noch guten Kassenlage, obwohl im vergangenen Jahr ein Defizit von 608,00 € entstanden ist. Der Seniorentreff trägt sich nicht ganz durch die eingehenden Spenden und die Einnahmen aus dem herumgereichten Sparschwein. Am 31.12.2016 gab es doch noch einen zufriedenstellenden Kassenbestand. 

Die Revisoren berichteten von einer vorbildlichen Buch- und Belegführung und schlugen nach der Aussprache die Entlastung des Vorstandes vor, welche einstimmig erteilt wurde.

                                                                                                    

Im Rahmen einer Ergänzungswahl wurde Günther Hess einstimmig zum neuen Schriftführer gewählt.

 

Da der Zusammenschluss der beiden AWO-Vereine Himbach

und Hainchen wegen der zwischenzeitlichen Auflösung der

AWO Himbach nicht zustande kam, waren die von uns

gefassten vorbereitenden Beschlüsse der außerordentlichen

Mitgliederversammlung vom17.12.2015 und der

Mitgliederversammlung vom 16.03.2016 wieder aufzuheben,

Was Einstimmig erfolgte. Damit bleibt die am 16. März 2015

beschlossene Satzung der AWO Hainchen in Kraft.

           

Heinz Wagner wurde für 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Neben der Urkunde überreichte ihm Vorsitzender Klaus Hühn

die Anstecknadel und einen Blumenstrauß. Er hob dabei die

Ziele und Leitlinien der AWO hervor, die da sind Solidarität,

Toleranz, Freiheit z. B von entwürdigenden Abhängigkeiten,

gleiche Würde aller Menschen und Gerechtigkeit. Heinz Wa-

gner sei in seiner langen Zugehörigkeit immer für diese Ziele

eingetreten. Hierfür gebühre ihm Dank und

Anerkennung.                                                                        

 

 Abschließend wurde noch über Ziele des diesjährigen

Mitgliederausflugs diskutiert. Der Vorstand wurde beauftragt, 

eine Fahrt nach Bad Kissingen zu organisieren. Die Sitzung

wurde mit einem gemeinsamen Essen beendet.

 

9.3.2017

AWO fordert: Leitung einer Kita darf kein „Nebenjob“ sein -         Bund soll sich an KiTa-Finanzierung stärker beteiligen

Am Montag wurde von der Bertelsmann-Stiftung eine Studie veröffentlicht, nach der viele Kita-Leitungen ihre Einrichtung quasi nebenbei leiten müssen. 11 Prozent aller bundesdeutschen Kitas, 19 Prozent aller hessischen Kitas, stellen wohl überhaupt keine Ressourcen für Leitungs- und Verwaltungsaufgaben zur Verfügung. Hessen ist damit sogar schlechter als der Bundesschnitt.

„Die veröffentlichten Zahlen sind erschreckend und problematisch. Eine Kita kann man nicht ‚nebenbei‘ leiten. Leitungsaufgaben in Kindertageseinrichtungen sind dafür zu vielfältig“, kritisiert AWO-Kreisvorsitzender Reimund Becker.

Die Ursache für den unterschiedlichen Umgang mit Leitungsfreistellungen liegt in der uneinheitlichen Finanzierung der Kitas durch die Bundesländer und Kommunen.

 

Eine Kita-Leitung hat vielfältige Aufgaben, die zum Teil sehr zeitintensiv sind. So obliegt ihr die pädagogische Leitung und die Betriebsführung, sie übernimmt die pädagogische Führung und Förderung der Beschäftigten, sie organisiert die Zusammenarbeit im Team, mit Eltern und mit Kooperationspartnern von Schule über Beratungsstellen bis hin zu kulturellen Einrichtungen. Darüber hinaus organisiert eine Kita-Leitung die Organisationsentwicklung, beobachtet Rahmenbedingungen und Trends und plant strategisch ihr eigenes Leitungshandeln.

AWO, Caritas und GEW auf Bundesebene fordern deshalb gemeinsam ein Bundesqualitätsgesetz, in dem gute strukturelle Rahmenbedingungen für die pädagogische Arbeit festgeschrieben sind. Leitungsfreistellung, Fachberatung, Fort- und Weiterbildung sind dabei wichtige Regelungsbereiche.

„Grundsätzlich muss der Bund sein finanzielles Engagement für Kitas verstärken, damit auch für die Leitung von Einrichtungen mehr Mittel zur Verfügung stehen“, fordert Reimund Becker abschließend.

 

09.03.2017

Welttag der sozialen Gerechtigkeit

Torsten Hammann: "Unsere Gesellschaft basiert auf dem Ziel von sozialer Gerechtigkeit" (Foto: AWO Hessen-Süd).

„Unsere Gesellschaft basiert auf dem Ziel von sozialer Gerechtigkeit. Dazu werden starke soziale Sicherungssysteme benötigt, die eine selbstbestimmte Teilhabe und wirtschaftliche Unabhängigkeit in allen Wechselfällen des Lebens garantieren, insbesondere bei Arbeitslosigkeit, Krankheit, Erwerbsminderung, Pflege und im Alter.

Armut und soziale Ausgrenzung müssen in allen Lebenslagen konsequenter bekämpft werden. Dies erfordert einen weiteren Ausbau des Sozialstaates, insbesondere realitätsgerechte Grundsicherungs- und Sozialhilfeleistungen sowie ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum.

Familiengründungen, schulischer und beruflicher Erfolg dürfen nicht vom Geldbeutel abhängen. Hier bedarf es einer umfassenden Reform der familienpolitischen Leistungen, die eine konsistente, gerechte und transparente Förderung der Familien sicherstellt. Der zunehmenden Spaltung zwischen Arm und Reich muss durch eine höhere Besteuerung von Reichtum und Vermögen begegnet werden. Darüber hinaus braucht es eine höhere Besteuerung der Kapitalerträge und eine Finanztransaktionssteuer.

Alle Menschen in unserer Gesellschaft müssen gleiche Rechte und gleiche Chancen haben. Dies erfordert vor allem eine konsequentere Gleichstellung von Frauen und Männern, mehr Teilhabe für Menschen mit Behinderungen, eine entschiedene Bekämpfung jeglicher Diskriminierung und ein Eintreten für eine moderne Vielfaltspolitik.

Zudem muss das bürgerschaftliche Engagement bessere Rahmenbedingungen erhalten, denn ein breites bürgerschaftliches Engagement ist Ausdruck eines starken Zusammenhalts in der Gesellschaft."

20.02.2017

AWO Kreisverband Wetterau begrüßt Gesetz zur Lohngerechtigkeit AWO fordert: 

Große Lücke zwischen Männern und Frauen bei Lohn und Rente schließen

Der Gesetzentwurf von Bundesfamilienministerin Schwesig zur Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern bewertet die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Kreisverband Wetterau e.V. als ein Meilenstein in der Geschichte der Frauenpolitik. Von dem Gesetz erhofft sich der Kreisvorsitzende Reimund Becker, weniger von Altersarmut betroffene Frauen: „Wer heute weniger verdient, bekommt morgen weniger Rente. Das Gesetz zur Lohngerechtigkeit beseitigt damit für viele Frauen nicht nur eine nicht zu erklärende Ungerechtigkeit, sondern verschafft ihnen auch ein besseres Einkommen und damit eine bessere Rente.“

Wie wichtig Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern bei gleicher Qualifikation ist, zeigt der Fakt, dass Frauen in Deutschland im Schnitt über 20 Prozent weniger Gehalt und über 50 Prozent weniger Rente als Männer bekommen. Ein Blick auf die tatsächliche Verteilung von beispielsweise Geld und Macht in Deutschland offenbart große Unterschiede. Solche so genannten Gender Gaps in den Bereichen Bildung, Einkommen, Beteiligung zeigen, dass Gleichstellung nur als Querschnittsaufgabe zu realisieren ist. So ist beispielsweise die Gleichstellung von Frauen im Arbeitsleben eng an eine verbesserte Kindertagesbetreuung geknüpft. „Die Verbesserung der Kinderbetreuung ist nur ein Baustein hin zu mehr Gleichstellung, jedoch ein wesentlicher“, schließt Becker ab.

11.01.2017

Immer mehr Kinder und Jugendliche in Hessen obdachlos

 

 

 

 

 

Die aktuellste Stichtagserhebung* der Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen zur Wohnungslosigkeit zeigt: Unter 17-Jährige sind zunehmend wohnungslos


Während sich der Anteil der jungen Erwachsenen bis 27 Jahre im Vergleich zu 2013 weiterhin unverändert auf hohem Niveau bewegt (2015: 430; 2013: 577), hat sich die Anzahl der unter 17-Jährigen fast verdoppelt. Um dieser Entwicklung entgegen zu treten, müssen Angebote der Jugendhilfe mit der Wohnungslosenhilfe viel besser als bisher vernetzt werden. Aufgrund ihrer meist komplexen Problemlagen werden für die jungen Menschen fachlich spezialisierte Hilfeangebote benötigt.

Die Erhebung zeigt weiter: Die Lage für wohnungslose Menschen in Hessen hat sich insgesamt nicht entspannt. Neben der wachsenden Wohnungslo-sigkeit von jungen Menschen ist auch die Zahl der wohnungslosen Men-schen ab 50 Jahren weiterhin mit 33 Prozent signifikant hoch. Eine beson-dere Herausforderung für die Einrichtungen stellen ältere wohnungslose Menschen mit Suchtproblemen oder Pflegebedürftigkeit dar.

Der Anteil wohnungsloser Frauen liegt seit Jahren konstant hoch bei rund 21 Prozent. Aufgrund der Dunkelziffer wird der Anteil wohnungsloser Frauen bundesweit auf ca. 27 Prozent geschätzt. Bei Frauen kann von einem erheblichen nicht erfassten Anteil ausgegangen werden, da Frauen oft in sogenannter „versteckter“ Wohnungslosigkeit leben und die Ein-richtungen nicht nutzen. Festzustellen ist auch, dass es weiterhin nur in wenigen Kommunen spezielle Angebote für wohnungslose Frauen (mit Kindern) gibt.
Bei der Unterkunftssituation wird deutlich, dass auffällig viele Menschen „ohne Unterkunft“ sind. 2013 waren es neun Prozent, 2015 sind es schon 16 Prozent der Erfassten. „Ohne Unterkunft“ bedeutet, diese Menschen kommen nicht in Notunterkünften, anderen Wohnformen oder bei Freunden unter und schlafen stattdessen unter Brücken, in Abbruchhäusern oder Garagen.

Die von der Liga Hessen zweijährlich durchgeführte Stichtagserhebung ist ein wichtiges Instrument, das einen Einblick in die Situation der Wohnungslosen in Hessen bietet. „Jedoch sind die vorliegenden Daten nicht ausreichend.“, so Stefan Gillich, Vorsitzender des zuständigen Liga-Arbeitskreises.

„Wir brauchen deshalb eine hessische Wohnungsnotfallstatistik und fordern die Landesregierung nochmals auf, diese einzuführen.“ So könnten Ausmaß, Ursache und Verlauf von Wohnungslosigkeit erfasst werden. Auch die kommunal untergebrachten Menschen in Obdachlosigkeit würden dann mitgezählt. Durch eine solide Datenbasis könnten zukünftig Trends und Prognosen abgeleitet und letztendlich adäquate Angebote geschaffen werden.
Konkrete Vorschläge zur Verbesserung nennt die Liga Hessen im Papier zur Stichtagserhebung 2015.

21.12.2016

Der Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche erfüllt uns mit großer Bestürzung, Entsetzen und Trauer. Mit tief empfundenem Mitgefühl sind wir bei den Opfern und ihren Angehörigen. Unsere Dankbarkeit und unser Respekt gehören den Sanitäterinnen und Sanitätern, den Einsatzkräften und Ermittlungsbehörden, die umsichtig und besonnen auf die entsetzlichen Geschehnisse reagiert haben.

 

Die Allianz für Weltoffenheit ruft die Menschen in Deutschland dazu auf, angesichts der Schreckensmeldungen vom Montagabend Augenmaß zu wahren. Mehr denn je brauchen wir jetzt eine sachliche Debatte, getragen von den gemeinsamen Werten, die unser friedliches Zusammenleben erst ermöglichen. Die Unantastbarkeit der Menschenwürde, Weltoffenheit, Toleranz, Respekt und das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit bilden den demokratischen Kitt, der unsere pluralistische Gesellschaft trotz aller Unterschiede zusammenhält. Politik, Medien und Öffentlichkeit sollten nun mit Besonnenheit reagieren und die Sicherheitsbehörden bei ihrer Aufklärungsarbeit unterstützen. An erster Stelle muss der Schutz der Menschen vor Gewalttaten stehen.

 

Unter dem Eindruck des mörderischen Terrorakts an der Berliner Gedächtniskirche sieht sich unsere Allianz mehr denn je gefordert, aktiv für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung und den sozialen und kulturellen Zusammenhalt in unserem Land einzutreten. Wir dürfen nicht zulassen, dass Angst, Intoleranz und Ausgrenzung die Oberhand gewinnen. Es gilt, das Vertrauen in die Stabilität und Handlungsfähigkeit unserer demokratischen und rechtsstaatlichen Institutionen zu stärken.

 

Um diesem gemeinsamen Anliegen eine starke Stimme zu verleihen, haben sich unter dem Dach der Allianz folgende Partner versammelt: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Deutsche Bischofskonferenz, Deutscher Gewerkschaftsbund, Deutscher Kulturrat, Deutscher Naturschutzring, Deutscher Olympischer Sportbund, Evangelische Kirche in Deutschland, Koordinierungsrat der Muslime, Zentralrat der Juden in Deutschland. Mitgetragen wird die gemeinsame Presseerklärung der Allianzpartner von der Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Diakonie Deutschland und dem Paritätischen Gesamtverband.

21.12.2016

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